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BURGEN & RUINEN IM SCHLERNGEBIET



Schloß Prösels

In Prösels, einem Ortsteil unserer Nachbargemeinde Völs, steht das Schloß Prösels, eine der besterhaltenen Burgen in Südtirol. Der Bau geht auf das 14. Jahrhundert zurück und wurde in der Zeit Kaiser Maximilians (15./16. Jh.) grundlegend erneuert. Der an Türmen und Erkern reiche Bau besitzt einen schönen Innenhof mit freskengeschmückten Arkaden über mächtigen gotischen Gewölben.
Sehenswert ist vor allem die bekannte Waffensammlung des Schlosses. Auch ein Teil des Turniers des "Oswald-von-Wolkenstein-Ritt" findet im Hof des Schlosses statt und kann sicherlich zum Höhepunkt des Jahres zählen. Das große Reitturnier lockt jährlich für einige Tage Jung und Alt in die Umgebung des Schlosses.

Trostburg

Von Kastelruth in einer schönen, aussichtsreichen Wanderung zu erreichen ist die markante Trostburg. Hoch über dem Eisacktal und Waidbruck ist dieses mächtige Bauwerk weithin sichtbar und war einst im Besitz der Grafen von Wolkenstein. Im Kern aus dem 12. Jh. stammend, wurde die Burg im 16. u. 17. Jh. erheblich vergrößert.
Die Burg ist mit Elementen der spätgotischen Zeit ausgestattet und noch in sehr gutem Zustand. Im Inneren birgt sie eine großartige und berühmte Stube mit vollständiger Täfelung und reich verzierter Balkendecke. Beachtenswert ist der Rittersaal mit seiner geschnitzten Holzdecke, der Speisesaal und die Bibliothek.

Ruine Salegg

Mitten im Hauensteiner Wald bei Seis ragen heute noch die spärlichen Reste der einstigen Burg Salegg in den Himmel, welche wahrscheinlich um das 12. Jahrhundert von den Herren von Saleck erbaut wurde. Im 17. Jahrhundert wurde die Burg jedoch dem Verfall überlassen. Über die Geschichte ist leider nur sehr wenig bekannt. Warum die Burg verfiel ist gänzlich unbekannt.

Ruine Hauenstein

Burg Hauenstein stammt aus dem 12. Jahrhundert und liegt in einem dichten Forst bei Seis am Schlern. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Burg im Jahre 1186. Im Jahr 1367 lebte ein gewisser Herr Eckhard von Villanders auf der Burg. Sein Enkelsohn, der spätmittelalterliche Dichterkomponist Oswald von Wolkenstein erbte später ein Drittel der Burg Hauenstein. Besitzer der anderen Anteile war der Ritter Martin Jäger. Keiner von beiden bewohnte jedoch die Burg.
Im 17. Jahrhundert verfiel die Burg jedoch zusehends. Heute befindet sich die Burgruine Hauenstein im Besitz der Diözese Bozen-Brixen und es sind leider nur noch Mauerreste der Burg übrig. Die Ruine ist frei zugänglich und von Seis am Schlern aus leicht zu erreichen (ca. 30 Min. Fußweg).

Ruine Aichach

Eine etwas unbekanntere Ruine finden wir in Kastelruth. Die Ruine Aichach liegt auf einem steil abfallendem Felsensporn, oberhalb der Schlucht des Schwarzgriesbaches, im Kastelruther Weiler St. Oswald, direkt hinter dem Pflegerhof.
Über die Geschichte der Burg ist heute nur sehr wenig bekannt. Erstmals erwähnt wurde Aichach im 12. Jahrhundert im Zusammenhang mit den Herren von Aichach. Erbitterte Streitigkeiten mit den Herren von Kastelruth hatten das Aussterben der Linie der von Aichach zur Folge. So ging die Burg im Jahr 1741 in Besitz der Herren von Kastelruth über. Warum jedoch die Burg verfiel ist heute nicht bekannt.

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